Review

Reviews 8.5

SOILWORK

The Ride Majestic

Ausgabe: RH 340

Nuclear Blast/Warner (49:58)
SOILWORK haben die Krise um den zweifachen Ein- und Ausstieg ihres ehemaligen Gitarristen Peter Wichers endgültig überwunden. Die Schweden erleben gerade ihren zweiten Frühling und legen mit „The Ride Majestic“ eines ihrer besten und heftigsten Alben vor. Schon das Vorgängerwerk „The Living Infinite“ war mit reichlich Heaviness und guten Songs gesegnet, beim zehnten Longplayer macht Fronter Björn „Speed“ Strid seinem Namen alle Ehre und schaltet bei der Geschwindigkeit noch einen Gang höher. Inspiriert von mehreren familiären Todesfällen, agiert das Sextett auf „The Ride Majestic“ eine ganze Spur räudiger, ohne dabei an technischer Raffinesse oder Hymnenhaftigkeit einzubüßen. Als Paradebeispiel dient ´Alight In The Aftermath´, bei dem Blastbeat- und Doublebass-Orgien eine faszinierende Symbiose mit dem melodieverliebten Refrain eingehen. Die Abkehr vom Doppelalbum-Format, an dem sich die Band bei „The Living Infinite“ versuchte, kommt „The Ride Majestic“ bezüglich Kompaktheit und Homogenität ebenfalls zugute. Ein starkes Stück!

Autor:
Ronny Bittner

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