Review

Reviews 8.5

SLAYER

Repentless

Ausgabe: RH 340

Nuclear Blast/Warner (41:57)

Für Kerry King ist „Repentless“ schon jetzt ein Klassiker, eine Scheibe, die gekonnt den Brückenschlag zwischen Old-School-Großtaten und Neuzeit vollzieht und über der der Geist des verstorbenen Jeff Hanneman schwebt. Und wenn der König das so sieht, möchte man ungerne widersprechen, zumal das typisch fiese SLAYER-Intro ´Delusions Of Saviour´ und der sich anschließende, heftig losbretternde Titelsong die Aussagen untermauern. Natürlich lässt sich trefflich darüber diskutieren und lamentieren, dass „Repentless“ über die gesamte Spieldauer nicht das Niveau der unangreifbaren ersten fünf Alben erreicht, aber ist das fast 25 Jahre später überhaupt noch möglich? SLAYER haben nach dem Rauswurf von Drummer Dave Lombardo und dem Tod Jeff Hannemans das einzig Richtige getan, mit Paul Bostaph den logischen Ersatz am Schlagzeug und in Person von Gary Holt den wohl einzigen Gitarristen, der die übergroßen Schuhe Hannemans füllen kann, verpflichtet. Dass man „Repentless“ zu keiner Sekunde anhört, dass zwei „Neue“ im Bandgefüge unterwegs sind, ist das vielleicht größte Kompliment, das man der Band machen kann. Zumal der Geist Hannemans tatsächlich spürbar ist und man mit dem punkigen ´Piano Wire´ einen Song aus der Feder des verstorbenen Gitarristen präsentiert.

Autor:
Thomas Kupfer

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