Review

Reviews 9.0

SLASH

World On Fire

Ausgabe: RH 328

Roadrunner/Warner (51:39)
Es ist der reine Wahnsinn, wie frisch, bandtechnisch gereift und - selbstredend am wichtigsten: arschtretend - sich Ex-Gunners-Gitarrero SLASH, Alter-Bridge-Goldkehlchen Myles Kennedy und die Backing-Mannschaft The Conspirators auf ihrem zweiten gemeinsamen Album präsentieren. Dass SLASH ein Ausnahmegitarrist ist, dürfte ohnehin an kaum jemandem, der sich für klassische Rockmusik interessiert, vorbeigegangen sein, und wenn der Endvierziger im Interview in dieser Ausgabe erzählt, dass er sich nicht als Solokünstler, sondern als Mitglied einer Band am besten entfalten kann, nimmt man ihm das nach Genuss dieser Platte, die nicht seine Gitarrenarbeit, sondern das Werk der gesamten Band in den Vordergrund stellt, ohne zu zweifeln ab. Die musikalische Marschrichtung ist klar und die konsequente Fortführung sowohl von „Apocalyptic Love“ als auch von Guns N´Roses, es gibt reichlich Blues und Rock, gewürzt mit einem kleinen Schuss Punk, auf die Ohren. Im Grunde genommen ist die Sache ganz einfach: „World On Fire“ ist das Album, das „Chinese Democracy“ hätte sein müssen. Wer bereits den Vorgänger mochte (oder generell ein Faible für erstklassigen Rock´n´Roll hat), kommt an dieser Killerscheibe nicht vorbei.

Autor:
Jens Peters

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