Review

Reviews 8.0

SHYLMAGOGHNAR

Transience

Ausgabe: RH 374

Napalm/Universal (75:05)
Auf seinem zweiten Album demonstriert dieses Duo in Vollendung, wie eine Kombination aus üppigen Synthesizer-Arrangements und sehr melodischem Stoff mit nordischen Mustern zu klingen hat, nach Cosmic Black Metal im wahrsten Sinne des Wortes. SHYLMAGOGHNAR greifen nach den Sternen, gleichwohl sie auf epischen Umwegen (Songs bis zu 14 Minuten - und nein, die werden echt nie langweilig) durchs All mäandern und im Grunde nichts Revolutionäres machen. „Transience“ quillt aber vor so vielen Ideen über, dass andere mehrere Alben daraus gestrickt hätten, und bleibt trotz seiner symphonischen Ausrichtung Metal. So könnten Wintersun klingen, wenn Jari Mäenpää sein Hirn nicht in der Sauna weichgekocht hätte: virtuos fantasievoll, ganz ohne Gespreiztheit und mit einem sachverständig programmierten Drumcomputer, der sogar angenehmer anzuhören ist als der finnische Tacker.

Autor:
Andreas Schiffmann

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