Review

Reviews

SEPULTURA

Beneath The Remains

Für ihren Erstling „Morbid Visions“ und auch für das Zweitwerk „Schizophrenia“ mussten die heute weltweit bekannten Brasilianer herbe Kritik einstecken. Was beim übelst produzierten Debüt noch durchaus berechtigt war, verkam beim Nachfolger, der zwar ebenfalls nicht durch einen guten Sound glänzen konnte, jedoch mit einigen sehr gelungenen Thrash-Nummern aufwartete, zur bloßen Polemik diverser Journalisten, die einer „Dritte-Welt-Band“ aus Südamerika wohl grundsätzlich nichts zutrauten.

„Beneath The Remains“ ließ diese Kritik jedoch schlagartig verstummen. Erstmals mit einem fähigen Produzenten arbeitend (Scott Burns, dessen unverkennbarer Gitarrensound ein Jahr später zum Synonym für den Florida-Death Metal werden sollte), zeigte man der erstaunten Fachpresse, wo im Thrash Metal der Hammer wirklich hängt, und SEPULTURA katapultierten sich mit präzisem Riffing, messerscharfen Leads und extrem brutalen Vocals quasi aus dem Nichts an die Spitze des Genres, wo einer Band wie Slayer locker Paroli geboten wurde.

Beginnend mit einem atmosphärischen Akustik-Gitarren-Intro, bricht mit dem Titelstück urplötzlich die Hölle über den Hörer herein und nagelt ihn mit Vehemenz an die Wand, an welcher er die nächsten 42 Minuten gebannt kleben bleibt. ´Inner Self´, ´Stronger Than Hate´, ´Primitive Future´ und das übermächtige ´Mass Hypnosis´ sind die übrigen Highlights. Pflichtprogramm für Fans von The Haunted & Co.!

Autor:
Andreas Stappert

AMAZON EMPFEHLUNG

Interessante Artikel:


Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.