Review

Reviews 8.0

SEAMOUNT

Earthmother

Ausgabe: RH 307

The Church Within/Alive (55:29)

Das erste Album von SEAMOUNT, dieser deutsch-amerikanischen Freundschaft inklusive Hour-Of-13/Briton-Rites-Sänger Phil Swanson, hieß „ntodrm“ - „New Torch Of Doom Rock Music“. Nun, von Doom im herkömmlichen Sinne, von stilistisch gewollter Langsamkeit und absoluter Schwere, ist auf Release Nummer vier nicht mehr viel zu hören, stattdessen ordnet sich man sich mit „Earthmother“, einem spirituell-philosophischen Konzeptalbum über Liebe, Gott und den Zusammenhang zwischen beidem, ziemlich exakt in der Mitte zweier auch in diesem Soundcheck vertretenen Ván-Records-Bands ein: An Gold (und auch an Ghost) erinnert SEAMOUNTs angenehme Rockigkeit, die nicht nur wegen des Covers der eher untypischen Witchfinder-General-Single ´Music´ noch deutlicher als früher zutage tritt, an Year Of The Goat gemahnt der unaufdringliche Psychedelic-Touch, der das Album vor allem in den siebziger Jahren belässt. Natürlich darf man an manchen Stellen auch bei „Earthmother“ noch von Bands wie Black Sabbath, Saint Vitus oder Pentagram reden; eine destruktive, kaputte Heroin-Aura sucht man hier allerdings vergeblich. Dope, Pilze und LSD müssen reichen. In the end love conquers all. 

Autor:
Boris Kaiser

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