Review

Reviews 9.0

SCORPION CHILD

Scorpion Child

Ausgabe: RH 314

Nuclear Blast/Warner (50:48)

Klar, wer wie SCORPION CHILD vor der Veröffentlichung seines Debüts eine solch grandiose Knallernummer wie ´Polygon Of Eyes´ (siehe Dynamit-CD unserer letzten Ausgabe) als Single raushaut, steigert die Erwartungshaltung an den Longplayer fast schon ins Unermessliche und macht sich selbst das Leben schwer. Und ja, „Scorpion Child“ kann jene Erwartungshaltung wie befürchtet nicht ganz erfüllen, aber meine Güte: Neben Messi ist auch immer noch genügend Platz für all die Riberys, Götzes und Ronaldos, die ja nun ohne Frage ebenfalls zu den Begnadeten unter Gottes Sonne zählen. Und nicht anders verhält es sich mit dem restlichen Material des selbstbetitelten Debüts des aus Austin, Texas, stammenden Quintetts. Yep, sicherlich stehen hier mal wieder Led Zeppelin Pate, wie es z.B. schon bei den frühen Kingdom Come, Wolfmother, The Answer oder den völlig unterbewerteten Jaded Sun der Fall ist und war. Und ja, SCORPION CHILD erreichen zu jedem Zeitpunkt die außerordentlichen Qualitäten dieser Bands. Ich bin mir lediglich nicht ganz sicher, ob es die grandiose, ebenso zeitlose wie druckvolle Produktion oder doch die fantastische Powerröhre von Sänger Aryn Jonathan Black ist, die dem Ganzen hier die Krone aufsetzt.

Autor:
Andreas Himmelstein

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