Review

Reviews 6.5

SCHANDMAUL

Leuchtfeuer

Ausgabe: RH 353

Vertigo/Universal (47:00)
SCHANDMAUL arbeiten wie ein Uhrwerk: Seit über 15 Jahren kann man sich darauf verlassen, dass ca. alle zwei Jahre ein Album der Band erscheint. Der immer größere Erfolg, das Vorgängerwerk „Unendlich“ erlangte Gold-Status, ist der sympathischen und hart arbeitenden Truppe von Herzen zu gönnen. Und dennoch: „Leuchtfeuer“ klingt zu sehr nach Routine. Aus dem Sound der Band sind Härte und die gelegentliche Finsternis früherer Tage weitgehend verschwunden, ersetzt wurden sie durch manchmal netten, oft etwas glatten Rock, der musikalisch durch zu offen popformelhafte Akkordfolgen und textlich mit zu häufig bemühten Klischees anstrengt. Beides sind keine völlige Neuerungen für SCHANDMAUL und auch keine Knock-out-Kriterien an und für sich, ohne die Energie oder die Überraschungsmomente früherer Tage machen sie aus „Leuchtfeuer“ jedoch einen der schwächeren Momente der Diskografie.

Autor:
Tobias Blum

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