Review

Reviews 8.5

SAXON

Sacrifice

Ausgabe: RH 310

UDR/EMI (39:28)

Was doch ein paar kleine Veränderungen an den Mischpult-Reglern verändern können. Ob jetzt Andy Sneap, der den Mix besorgte, oder Maestro Biff höchstpersönlich dafür verantwortlich zeichnet, dass der Gitarrensound auf „Sacrifice“ deutlich aggressiver ausfällt als zuletzt - der Effekt ist, dass SAXON so frisch und giftig klingen wie schon lange nicht mehr. Nehmen wir den mächtigen Titeltrack als Beispiel: Hört sich an wie ´Warrior´ vom „Power And The Glory“-Album, nur auf Steroiden. Oder die schneidenden Riffs von ´Made In Belfast´, die erfreulich gut mit den feinen Melodien während der Verse harmonieren. Zu beachten sind auch unbedingt der Uptempo-Kracher ´Warriors Of The Road´ und der hochmelodiöse Ohrwurm ´Guardians Of The Tomb´. Nicht zu vergessen die griffigen Goodtime-Headbanger ´Stand Up And Fight´ und ´Standing In A Queue´, die einen interessanten Gegenpol zum vielschichtigen ´Walking The Steel´ bilden. Lediglich bei ´Night Of The Wolf´ und ´Wheels Of Terror´ wirken SAXON etwas unentschlossen. Das ergibt unterm Strich eine mehr als befriedigende Trefferquote und einen sehr überzeugenden Longplayer.

Autor:
Frank Albrecht

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