Review

Reviews 7.5

SACROSANCT

Recesses For The Depraved

Ausgabe: RH 55

Nun gut, unter Originalität verstehe ich doch wohl etwas anderes, aber zumindestens angenehm überrascht haben mich SACROSANCT schon. Einerseits liegt das an der überaus kraftvollen, brutalen Produktion, da ballern die Double-Bass-Attacken wie ein Heer Panzer durch Bagdad's Innenstadt und die Gitarren spalten Schädeldecken wie Angelripper's liebstes Speilzeug (siehe RH-Video). Musikalisch verfallen Sacrosanct nicht in den Fehler, permanent die Keule zu schwingen, sondern doomige Passagen und ruhigere Sequenzen (SEHR sporadisch) hellen den Einheits-Thrash-Brei ein wenig auf. Der Sänger klingt zwar, als käme er gerade von einer 1 1/2 jährigen Gefangenschaft im Libanon zurück, aber Wut und Aggression sind ja wohl auch Grundvoraussetzung für ein ordentliches Thrash-Organ. Also, diejenigen, die mit solcher Musik angesprochen werden sollen, sollten auch zulangen, denn SACROSANCT sind definitiv nicht schlechter als vergleichbare US-Lärmer.

Autor:
Frank Trojan

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