Review

Reviews 7.5

SABBAT

Satanasword

Ausgabe: RH 166

(49:59) Da sind sie wieder, die kultigen Japaner: Mit "Satanasword" lassen sie ein Old School-Brett auf die (Black-)Metal-Szene los, das vor allem Thrasher der ersten Stunde begeistern dürfte. Während die Riffs starke NWOBHM-Einflüsse aufweisen, klingen die Vocals stellenweise wie Schmier in frühen Destruction-Tagen. Hinzu kommt ein Schuss Exoten-Flair, der SABBAT ein gewisses Maß an Eigenständigkeit verleiht. Im Vergleich zu früheren SABBAT-Werken klingt "Satanasword" viel weniger Venom-lastig, was den Reiz der Band aber nicht zerstört. Die enorme Spielfreude, die hier jederzeit herauszuhören ist, und der in der japanischen Herkunft begründete Kultfaktor machen SABBAT zu einer der sympathischsten Undergroundbands der Szene und entschädigen für so manche Schwäche im Songwriting. Hier gibt's halt nur zwei Möglichkeiten: Entweder man belächelt SABBAT - oder man mag sie. Zu haben ist die CD für 25 DM (inkl. Porto) bei Iron Pegasus Records, Costa Stoios, Postfach 1462, 56804 Cochem/Mosel.

Autor:
Götz Kühnemund

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