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RUSH

Time Machine 2011: Live In Cleveland

Ausgabe: RH 295

Roadrunner/Warner (147:16)

Klar, drei Jahre nach „Snakes & Arrows Live“ braucht Otto Normalhörer keinen neuen RUSH-Konzertmitschnitt. Aber RUSH-Fans sind keine Otto Normalhörer, sondern besessene Musikliebhaber, für die „Time Machine 2011“ per se schon mal ein Pflichtkauf ist. Alle anderen können vielleicht die folgenden Argumente überzeugen:

1. Die im April in Cleveland mitgeschnittene Doppel-CD enthält das komplette „Moving Pictures“-Überalbum in einer grandiosen Live-Fassung. Ich seh hier schon so manchen aufhören zu lesen und die Platte ordern...

2. Die Produktion ist angenehm natürlich (auch einige minimale Gesangshänger wurden nicht ersetzt) und lässt die rohe Power der kanadischen Feinmechaniker besser zur Geltung kommen als viele ältere Konzert-Nachlesen.

3. Alex´ Gitarrensolo in ´La Villa Strangiato´.

4. Geddys Basssolo in ´Leave That Thing Alone´.

5. Neils Drumsolo. Unfassbar!

6. Das Wundertrio überrascht immer wieder mit originellen Neu-Arrangements wie dem ungewöhnlichen Halftime-Schunkel-Part in ´Closer To The Heart´ (ja, sie haben den Song tatsächlich gebracht!) oder der Reggae-Fassung von ´Working Man´.

7. Die neuen Sahnestücke ´Caravan´ und ´BU2B´ steigern die Vorfreude auf das nächste Album „Clockwork Angels“, während Konzertraritäten wie ´Presto´ oder ´Stick It Out´ dazu verleiten, die jeweiligen Studioplatten mal wieder rauszukramen.

Wer jetzt immer noch nicht den Finger auf dem „Bestellen“-Button hat, leidet entweder unter einer kapitalen Leseschwäche oder überlegt noch, sich die gleichnamige, natürlich noch imposantere DVD/Blu-ray zuzulegen.

Autor:
Michael Rensen

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