Review

Reviews 9.0

ROYAL THUNDER

CVI

Ausgabe: RH 301

Relapse/Rough Trade (63:02)

Zwölf Sekunden. Das ist genug, um die Stimme von Sängerin Mlny Parsonz und die erste Melodie des brillanten Openers ´Parsonz Curse´ zu hören, genug, um den Blues im Riffing von Josh Weaver und das Feeling in den Trommelschlägen von Jesse Stuber wahrzunehmen - und für die, die nicht ganz harten Herzens sind, genug, um die Klasse dieser Band zu spüren. Im so eingängigen wie virtuosen Gesang der zehn Doom-Blues-Metal-Epen von „CVI“ scheint immer wieder der Geist des jungen Layne Staley durchzuklingen, während die Gitarrenarbeit Sabbath-artige SloMo-Walzen (´Sleeping Witch´) ebenso beherrscht wie kauzig-psychedelischen US-Metal (´South Of Somewhere´) und Led-Zep-beeinflussten Rock (´No Good´).

ROYAL THUNDER vereinen in sich das Schrullige von Graveyard, das Lässige der Rival Sons, das Mystische von Blood Ceremony und klingen doch wie keine andere Band dieser Tage. Wer das für haltlose Schwärmereien eines Bärtigen hält, dem sei neben den genannten Tracks ´Black Water Vision´ empfohlen. Das Ding kann, als ein Song von vielen auf „CVI“, praktisch alles. Riesengroß!

Autor:
Tobias Blum

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