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RIOT

Shine On

Ausgabe: RH 137

Nachdem es zuerst so aussah, als würde das neue RIOT-Live-Scheibchen nur in Japan, wo es auch mitgeschnitten wurde, auf die Menschheit losgelassen, haben sich nun Metal Blade erbarmt und liefern den 17-Tracker auch in europäische Haushalte. Was als erstes auffällt, ist der sehr rohe Sound, der wirklich sofort wieder Erinnerungen an die letzte Tour der New Yorker aufkommen läßt. Überhaupt scheint es so, daß cleane, overgedubbte Livealben so langsam der Vergangenheit angehören, was auch die aktuellen Konzertmitschnitte von Fates Warning, Tank oder Judas Priest belegen. Einziges kleines Manko ist die Songauswahl, die ein paar ältere Klassiker mehr ganz gut vertragen könnte. Denn außer 'Bloodstreets', 'Thundersteel' (beide von "Thundersteel"), 'Outlaw', 'Swords & Tequila' (natürlich von "Fire Down Under") und 'Warrior' (findet sich auf 'Rock City') haben keine Songs aus der Prä-DiMeo-Phase Platz gefunden. Aber was soll's: Auch 'Angel Eyes', 'Soldier' oder 'Glory Calling' sind bekanntermaßen nicht von schlechten Eltern, so daß man mit der Feststellung verbleiben kann, daß Tausende anderer Bands gerne die angesprochenen Songauswahl-Probleme hätten.

Autor:
Boris Kaiser

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