Review

Reviews 8.5

REVEL IN FLESH

Death Kult Legions

Ausgabe: RH 332

Cyclone Empire/Soulfood (49:05)
Auch das dritte Album der schwedischen, ähem, schwäbischen Death-Metaller REVEL IN FLESH ist ein absoluter Todesblei-Kracher geworden, bei dem einen die Lauscher schlackern. Besser als auf „Death Kult Legions“ kann man Death Metal der alten Schule kaum zocken. Dieser brachiale, aber stets höchst musikalische Mix aus ehrerbietendem Schwedentod und Bolt-Thrower-mäßiger Riff-Urgewalt ist sensationell effektiv. Haubersson, Maggesson & Co. (ja, so heißt man heutzutage im Schwabenland) haben den Dreh einfach raus: Ihre Riffs durchfräsen jeden Nackenwirbel, stets konterkariert von edlen, erhabenen Melodien, die sich mit beispielloser Penetranz im Schmalzschacht festkrallen. Egal, ob kontrollierte Raserei (´In The Name Of The Flesh´) oder hymnische Midtempo-Brillanz (´Frozen Majesty´): REVEL IN FLESH beherrschen die gesamte Klaviatur des Todes, produktionstechnisch abermals veredelt von Szene-Ikone Dan Swanö. Und mit dem Manilla-Road-Cover ´Necropolis´ vom ´83er „Crystal Logic“-Album hat man final zudem noch eine faustdicke, sehr gelungene Überraschung am Start. Goil!

Autor:
Patrick Schmidt

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