Review

Reviews 9.0

RAGE

The Devil Strikes Again

Ausgabe: RH 349

Nuclear Blast/Warner (46:23)
Nach der eher proggigen Gniedelfiedel-Ausrichtung der letzten Jahre hatten viele Fans zwar auf einen Richtungswechsel bei RAGE gehofft, wirklich daran geglaubt jedoch weniger. Aber aufgepasst, liebe Freunde der Neunziger-Ära, ich bringe frohe Kunde: Auf „The Devil Strikes Again“ segelt das Trio wieder ganz und gar im Fahrwasser von Knallern wie „Black In Mind“ und „End Of All Days“. Unter dem Kommando von Captain Peavy (v./b.) und mit den Neuzugängen Marcos (g.) und Lucky (dr.) an Bord, klingt das Werk härter, roher, thrashiger und auch ein bisschen böser als die Vorgänger. Dass die Band beim Riffing von ´Spirits Of The Night´ überdeutlich ihren eigenen Song ´Black In Mind´ zitiert - geschenkt. Weniger Schnickschnack, mehr auf die Fresse ist das Motto von druckvoll produzierten, steinharten Brettern wie ´The Devil Strikes Again´, dem donnernden ´War´ oder dem leicht orientalisch angehauchten ´The Dark Side Of The Sun´, während ´My Way´ und ´Back On Track´ mit optimistischem Vibe und einprägsamen Refrains das Motto der gesamten Platte zusammenfassen: RAGE sind zurück auf Kurs. Dreckig, wütend und geradeheraus. Dass wir das noch erleben dürfen!

Autor:
Alexandra Michels

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