Review

Reviews 5.0

PURIFY

Hellophile

Ausgabe: RH 297

Aaarrg/H´Art (35:58)

Auf dem Metalfest haben PURIFY 2011 mit ihrem knochentrockenen, wütenden und direkten Thrash etwas hergemacht, auch wenn sich die wenigen anwesenden Fans stellvertretend für die noch pennenden, grillenden oder anderswo saufenden von der Hauptbühne herab beschimpfen lassen mussten. Auf dem Debütalbum des einstigen Deadspawn-Seitenprojekts funktioniert die Chose mangels Abwechslung, kompositorischer und produktionstechnischer Tiefe weniger. Auch wenn scheinbar in ´Why?´ „Slayer“ gebrüllt wird (richtig: warum?) oder der zwölfte und letzte Song ´Corruption´ etwas rockigere Züge trägt. An die technische Klasse, das schneidende Riffing oder die Solobrillanz der selbstgenannten Vorbilder Forbidden, Overkill und Exodus kommen die Mainzer nicht heran. Das monotone Growlen empfiehlt sie aber auch nicht für Todes-Metaller.

Autor:
Björn Thorsten Jaschinski

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