Review

Reviews 9.0

PRISTINE

Ninja

Ausgabe: RH 362

Nuclear Blast/Warner (40:09)
Nichts gegen die Blues Pills, aber PRISTINE spielten schon mit ihrem letzten, dritten Album „Reboot“ in einer höheren Liga und tun dies auch auf „Ninja“ wieder. Niemand schafft es so überzeugend und völlig ohne platte Zitate wie die wunderbaren Norweger, sämtliche Facetten der Rockgiganten Led Zeppelin von folkigen Zerbrechlichkeiten über ruppigen Bluesrock bis hin zu explosivem Funkrock originell aufzugreifen, mit Deep-Purple-Wucht, überwältigendem Breitwand-Bombast und phänomenalen, selbst in den souligen Passagen über jeden Zweifel erhabenen weiblichen Vocals zu verfeinern und - am allerwichtigsten! - all die Klanggewalt in durchweg herausragende Songs zu kleiden. Wer beim gänsehäutigen ´The Perfect Crime´ nicht heult, hat kein Herz, wer beim psychedelischen ´Jekyll & Hyde´ nicht bis in die Stratosphäre schwebt, besitzt keinen Funken Fantasie. In den Siebzigern hätte das Ding hier mehr Platinauszeichnungen eingesammelt als ein Pfandsammler Flaschen am Derbysamstag vor dem Westfalenstadion. Weltklasse!

Autor:
Michael Rensen

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