Review

Reviews 7.5

PRIPJAT

Chain Reaction

Ausgabe: RH 372

NoiseArt/Universal (47:59)
Schon im Review zum Debütalbum schrieb ich, dass PRIPJAT die Essenz des Thrash Metal wie kaum eine andere (deutsche) Newcomer-Band verinnerlicht hätten. Das gilt zum Glück erst recht für den Nachfolger, der nicht aus der Not heraus ohne technische Tricks (wie Drum-Trigger) auskommt, sondern weil es die Band so „trocken“ will. Meine Gratulation! Im Thrash geht es um Energie, handgemachte Raserei, für die man auch ein bisschen üben muss, wenn es ordentlich krachen soll und man im Vergleich mit der internationalen Konkurrenz mithalten will. In dieser Hinsicht sind PRIPJAT gewachsen, haben an ihrer Spieltechnik gefeilt und an Ausdauer zugelegt. Das Dauer-Gekeife von Sänger/Gitarrist Kirill Gromada ist beeindruckend, und die Wechsel sitzen alle wie ´ne Eins. Es ist ein bisschen schade, dass man die Band fast schon darauf reduzieren muss, am Kreator-Thron zu sägen. Dem Stil der Essener (gemeint sind Alben wie „Terrible Certainty“ und „Extreme Aggression“) kommt man ganz schön nahe. Andererseits: So viel Energie bringen Mille & Co. heute tatsächlich kaum noch auf. Wem Alben wie „Phantom Antichrist“ und „Gods Of Violence“ zu „mainstreamig“ sind, wird hier glücklich. Thrash pur!

Autor:
Holger Stratmann

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