Review

Reviews 7.5

PRIMITAI

The Calling

Ausgabe: RH 374

Dissonance/Soulfood (54:18)
Das Land, in dem der Heavy Metal erfunden wurde, glänzt in der Jetztzeit nicht gerade durch eine besonders vitale Newcomer-Szene. Seven Sisters, Toledo Steel, Amulet, Dark Forest, Monument, natürlich Wytch Hazel - damit erschöpft sich das Heer der Aufrechten auch bereits fast schon wieder. PRIMITAI aus London stoßen mit „The Calling“ jetzt zu diesem erlauchten Kreis hinzu. Die zehn Stücke (inklusive eines unvermeidlichen Intros namens ´Possess Me´) erinnern in keiner Weise an die ursprüngliche New Wave Of British Heavy Metal. Wie es sich in einer globalisierten Welt gehört, klingen PRIMITAI eher „international“ als „heimatverbunden“. Das mag man beliebig finden. Man kann sich aber auch einfach nur an einer Dosis erstklassig präsentierten (und produzierten) Melodic Metals mit variablem Gesang und stellenweise höchst filigraner Gitarrenarbeit der Malmsteen-Schule erfreuen. Mir persönlich fehlt bei Stücken wie ´Curse Of Olympus´ mit seiner pompösen Stimmführung ein wenig der Dreck unter den Fingernägeln, Anhänger von Stratovarius oder Edguy werden das allerdings garantiert anders sehen.

Autor:
Matthias Mader

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