Review

Reviews 9.0

PRIMAL FEAR

Nuclear Fire

Ausgabe: RH 164

Mit ihrem dritten Album "Nuclear Fire" haben es PRIMAL FEAR nicht nur geschafft, die Spitze unserer "Richterskala" zu erklimmen, sondern sich darüber hinaus felsenfest in der europäischen Oberliga des traditionellen Metals etabliert. Im Vergleich zu den beiden Vorgängern "Primal Fear" und "Jaws Of Death", die ja schon allerorts abgefeiert wurden und jeweils in die Top 50 der deutschen Charts einstiegen, hat sich die Band mit "Nuclear Fire" vor allem härtetechnisch noch einmal gesteigert. Dass Power Metal-Hämmer wie der brachiale Opener 'Angel In Black', das Riffmonster 'Fight The Fire', die Speed-Granate 'Back From Hell' oder die beiden Mega-Hymnen 'Nuclear Fire' und 'Living For Metal' mit einer derartigen Gewalt aus den Boxen donnern, hat nicht zuletzt auch mit der wuchtigen, aber glasklaren Produktion (Mat Sinner & Achim Köhler) zu tun, die PRIMAL FEAR internationales Format verleiht und auf eine Stufe mit den großen Vorbildern Judas Priest stellt. So hat Ralf Scheepers, der nie besser gesungen hat als auf "Nuclear Fire", sein Ziel also doch noch erreicht... Unbedingt erwähnt werden sollten auch die erstklassige Ballade 'Bleed For Me' und der als Bonustrack der Erstauflage ausgewählte Ohrwurm 'Iron Fist In A Velvet Glove', die das Album perfekt abrunden und als Fazit nur eine fette Neun zulassen.

Autor:
Götz Kühnemund

AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.