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POSTMORTEM

XX - War Anthem

Ausgabe: RH 299

(59:04)

Obwohl es die Berliner POSTMORTEM - der Titel sagt es ja - seit 20 Jahren gibt, klingen sie immer noch wie eine „neue“ (sprich zeitgemäße) Death-Metal-Band. Und was jetzt wie eine Herabstufung wirken mag, ist als Lob gemeint. Zu POSTMORTEM passt eine „moderne“ Ballerproduktion, und es passt auch das manchmal „hardcorige“ (aber abwechslungsreiche) Shouting, das die gnadenlos nach vorne peitschenden Riffs auch für Leute genießbar macht, die nicht zu Fenriz´ engstem Freundeskreis zählen. Zieht euch ´Feel The Whip, Feel The Pain´, ´Ghost Of The Warship´ oder den ´Totmacher´ rein, und ihr wisst sofort, ob ihr weiter in die Berliner Knüppelhölle vordringen wollt oder nicht.

In meinen Ohren sind POSTMORTEM eine sehr eigenständige Krachband - und zudem eine, die die alte Schule absolviert und trotzdem ohne Gehhilfe in die Neuzeit gefunden hat. In dieser Hinsicht verbindet sie einiges mit Exodus.

„XX“ (toll aufgemachtes Digibook, fettes History/Foto-Booklet) vereint neben den Hits der Band, die allesamt neu eingespielt wurden, auch unentdeckte Juwelen, zwei brandneue Tracks und zwei Live-Videos (Party.San 2009). Mit mehr Liebe zum Detail kann man eine solche (limitierte) Jubiläumsscheibe nicht zusammenstellen. Daher gibt es eigentlich nur ein Fazit: Wenn ihr euch eine einzige POSTMORTEM-Veröffentlichung in eurem Leben zulegen wollt, dann diese!

Autor:
Götz Kühnemund

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