Review

Reviews 9.5

POSTMORTEM

Bloodground Messiah

Ausgabe: RH 307

War Anthem/Soulfood (41:11)

Alter Falter! Eben noch einen fiesen Schmalzpfropf in beiden Ohren und reichlich missmutig und unfreiwillig geräuschgedämpft durch den Tag getapert, und zwei „Bloodground Messiah“-Hördurchläufe später sind die Lauschlappen komplett frei geblasen, und ich höre sogar wieder meinen verzweifelt nach Futter maunzenden Kater und die eine Etage tiefer enthemmt poppenden Nachbarn. Danke, Jungs! Ein derart fies und präzise wütendes Todes-Thrash-Inferno habe ich, nun ja, seit dem letzten POSTMORTEM-Album nicht mehr gehört. Übelst neckbreakende Riffmonster wie das wirklich ALLES zerbröselnde ´White Raven Black Sun´, das herrlich räudig rumpelnde und mit einem atmosphärischen (!) Mittelteil überraschende ´Santa Muerte´ oder der genial simple Opener ´Under Attack´ sind die pure musikalische Zerstörungswut. Hammergeil! Insbesondere Fronter Putz hat seit dem eh schon großartigen „Seeds Of Devastation“ stimmlich noch mal zugelegt und geifert, brüllt und berserkt wie ein komplett Wahnsinniger durch die zehn Songs. Bei ´Falling From Hell´ dreht der Gute dann völlig am Rad und klingt wie ein tollwütiger Kettenhund auf Betriebsausflug im Streichelzoo. Bloody fucking Massaker!

Autor:
Andreas Stappert

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