Review

Reviews 8.5

PORTRAIT

Crimen Laesae Majestatis Divinae

Ausgabe: RH 289

Metal Blade/Sony (53:56)

Das Debüt „Portrait“ (2008) war eine gewaltige Bandvorstellung, mit ihrem neuen Sänger Per Karlsson legen die Schweden nach. Lässt man die beiden etwas höhepunktarmen ´The Nightcomers´ (kein Holocaust-Cover!) und ´The Passion´ außen vor, ist man hier im Metal-Eldorado: Die immer wieder King-Diamond-artigen Vocals (übergeil: das „Ahahahaha“ in ´Infinite Descension´) unterstützen Gitarren mit völliger Shermann/Denner-Vorliebe, die Herren Lagergren und Lindell müssen zu Mercyful fuckin´ Fate bereits in ihren fuckin´ Buggys wie die Berserker gebangt haben. ´Beast Of Fire´ und ´Bloodbath´ (Bomben-Soloparts auch!) sind mit ihren exaltierten Refrains die Hits der Platte, das fast zehnminütige ´Der Todesking´ und ´Darkness Forever´ schwerer zu greifen, aber nicht minder geschmeidig, und das 150-Sekunden-Gitarren-Instrumental ´The Wilderness Beyond´ könnte man - Abwechslung muss sein! - mit seinen Andy-LaRocque-Reminiszenzen sofort auf „Conspiracy“ oder vor allem „The Eye“ parken. Guckt man sich diesen Monat das wichtigste Dreigestirn of Metal an, greift folgende Feststellung: „Crimen Laesae Majestatis Divinae“ ist exakt zwischen In Solitudes rauerem, böserem „The World. The Flesh. The Devil.“ und Hells comichafterem „Human Remains“ platziert. Haben sollte man natürlich alle drei.

Autor:
Boris Kaiser

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