Review

Reviews 9.0

PHARAOH

Bury The Light

Ausgabe: RH 298

Cruz Del Sur/Alive (48:29)

Endlich wieder taufrisches Eigenmaterial nach der „Tribute To Coroner“-Split-Single und der qualitativ etwas abfallenden „Ten Years“-Mini-CD. Schade, dass die Produktion erneut etwas dumpf ist und nicht mit jener von High Spirits - der deutlich softeren Zweitband von Drummer Chris Black - mithalten kann. Denn auch das vierte PHARAOH-Album überzeugt kompositorisch und spieltechnisch auf ganzer Linie mit seiner edlen Legierung aus urbritischen Metal-Tugenden und angeproggtem US-Metal. Tim Aymar (ex-Control-Denied) gilt berechtigt als einer der variabelsten Sänger im traditionellen Stahlgeschäft: Er inszeniert sich als Kopfstimmenvirtuose, rauer Metal-Barde und auch im balladesken Rahmen des zeitweise Seventies-lastigen ´The Year Of The Blizzard´ gleichermaßen emotional wie treffsicher. Aber er ist nicht der einzige Crack im Pyramidenschatten: Kaum zu glauben, dass Matt Johnssen diese geballten Gitarrenraffinessen und Melodien live alleine stemmen kann.

„Bury The Light“ zündet nicht sofort über die komplette Spielzeit, weil nicht alle Songs so straight und hooklastig sind wie ´Burn With Me´, wird dafür aber auch in vielen Jahren noch Freude bereiten.

Autor:
Björn Thorsten Jaschinski

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