Review

Reviews 8.5

PESTILENCE

Hadeon

Ausgabe: RH 371

Hammerheart/H´Art (39:17)
Mit PESTILENCE hätte ich ehrlich gesagt nicht mehr gerechnet. Zu nichtssagend waren die drei Comeback-Alben „Resurrection Macabre“, „Doctrine“ und „Obsideo“. Ganz anders dagegen „Hadeon“: Statt verkrampftem Tech-Death gibt es auf dem neuesten Album der Holländer unbeschwert drauflos gezockten Death Metal. Gerade in der zweiten Hälfte der Platte erinnern die thrashigen Riffs an das Überwerk „Testimony Of The Ancients“. Der Einsatz spaciger Effekte wie die Spoken-Word-Passage mit Roboterstimme bei ´Astral Projection´ gibt „Hadeon“ außerdem einen coolen Science-Fiction-Vibe. Auch die Soli von Santiago Dobles sind nicht nur geschmackvoll, sondern auch technisch über jeden Zweifel erhaben. Patrick Mameli, das einzig verbliebene Gründungsmitglied, hat mit „Hadeon“ endlich in die richtige Spur gefunden und vereint hier klassische PESTILENCE-Trademarks mit einem modernen, aber nicht unangenehmen Sound. Dass die Songs nie länger als dreieinhalb Minuten sind, trägt ebenso zu einem kurzweiligen Hörvergnügen bei. Starkes Comeback im vierten Anlauf!

Autor:
Sebastian Schilling

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