Review

Reviews 5.0

PAOLA PELLEGRINI LEXROCK

Lady To Rock

Ausgabe: RH 374

7hard/Membran (32:52)
Au Backe, warum nur habe ich beim Anblick des Covers zunächst an eine Shredder-Platte im Stile von The Great Kat gedacht? Die Enttäuschung kam jedenfalls stante pede, denn „Lady To Rock“, nach „Agape“ (2013, noch komplett in italienischer Sprache) und „Dreams Come True“ (2015) das dritte Album der offenherzigen Italienerin, entpuppt sich als stinknormal-schnöde Hardrock-Platte mit Anleihen bei Girlschool, Runaways oder Joan Jett. Schlaff gesungen, auffällig konservativ und irgendwie mehr Avril Lavigne als Lee Aaron. Eine echte Rockgöttin stellt man sich anders vor, und gerade deshalb tut Pellegrini sicherlich gut daran, auch weiterhin nicht alles auf die Karte Musik zu setzen. Im echten Leben arbeitet die Dame übrigens als Strafverteidigerin in Florenz und ist auch als Schriftstellerin aktiv. Dass sie also irgendwann mal wie The Great Kat endet und dann vor allem schräge Fotos im Set mit Unterwäsche verkaufen muss, ist unwahrscheinlich.

Autor:
Mike Borrink

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