Review

Reviews 8.5

PANTERA

Cowboys From Hell

Ausgabe: RH 48

Warum zur Hölle man sich mit diesem Release soviel Zeit gelassen hat, weiß keiner so genau. Auf dem (amerikanischen) Markt ist diese Platte schon gut ein halbes Jahr (Kritik und Story in Heft 43). Da sieht man mal wieder, an welchem seidenen Faden die Karriere einer Band hängt. Auf die Qualität einer Platte kommt es nicht an, man braucht den richtigen Schutzengel. Der trägt kein weißes Gewand, sondern eine nietenbesetzte Lederjacke, Bikermütze statt Heiligenschein (auch wenn Kühnemund gegenteiliges behauptet) und bewegt sich nicht mit Flügeln, sondern einem Motorrad Marke "Painkiller" vorwärts. Die Rede ist natürlich von Rob Halford, der sich als der späte Entdecker von Pantera feiern lassen darf und der Band aufgrund der überzeugenden Performance beim Foundations Forum den Support-Job bei Priest in Europa verschaffte. Und siehe da, "Cowboys From Hell" steht in den Läden. PANTERA besitzten seit jeher einen eigenen Stil, haben diesen mit markigen Gitarrenriffs a la MetalIica aufgepäppelt und dürften gerade deshalb für den Großteil der Speedfreaks interessant sein. Präzision, Power und eine wilde Bühneshow sind die Qualitäten dieser Band, die schon viel zu lange auf den Durchbruch wartet. Damals wie heute 8,5 Punkte wert.

Autor:
Holger Stratmann

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