Review

Reviews 8.5

OZZY OSBOURNE

Ozzmosis

Ausgabe: RH 102

Was von großen Namen in letzter Zeit veröffentlicht wurde, hat nicht unbedingt vom Hocker gerissen. Egal, ob Maiden, AC/DC, das Comeback von Ritchie Blackmore im Rainbow-Mäntelchen oder der Versuch von Rob Halford, den Alternative-Kids die lahme Show zu stehlen. (Zweimal ins Schwarze getroffen, zweimal daneben, Breuschl...- g.k.) Um so überraschender, daß der ältere Herr, den sie alle den 'Verrückten' nennen und der seine Karriere schon x-mal für beendet erklärt hat, den Kollegen aus den Siebzigern und Achtzigern ebenso wie den Jungspunden der Neunziger zum x-ten Mal richtig zeigt, wo's langgeht, wie man ein homogenes Album mit persönlichter Note zusammenstellt. Ozzy ist nicht zahnlos, sondern zeitlos. 'Ozzmosis', unter Mitwirkung von Gitarrenderwisch Zakk Wylde und Ex-Yes-Keyboarder Rick Wakeman entstanden, enthält alle gewohnten Ozzy-Trademarks. Songwriting (jede Menge hörenswerter Melodien) und Produktion stehen weit über der Norm, klingen spritzig, kraftvoll - und über weite Strecken auch moderner als der Großteil dessen, womit sich die Legionen der Möchtegern-Sabbath-Nachahmer seit einiger Zeit breitzumachen versuchen. Anspieltips: Das von Sitar-Klängen umschwirrte 'My Little Man' und der Dampfbügelzeitlupengroover 'Thunder Underground'.

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