Review

Reviews 8.5

ORANGE GOBLIN

Back From The Abyss

Ausgabe: RH 330

Candlelight/Soulfood (54:16)
Mit „A Eulogy For The Damned“ haben ORANGE GOBLIN 2012 qualitativ und erfolgstechnisch einen gewaltigen Satz nach vorn gemacht. Zwei Jahre und unzählige Touren später gelingt es der Band sogar, noch mal draufzusatteln: „Back From The Abyss“ funktioniert zum einen wieder über die offensichtliche „Black Sabbath meets Motörhead“-Schiene, bietet unterschwellig aber ein vielschichtiges Kaleidoskop aus Doom, Stoner, Heavy Metal, Hardrock, Punk und Blues. Im Vergleich zum Vorgängerwerk haben sich die Parameter allerdings etwas verschoben: Auf dem siebten Studioalbum agieren die Londoner weniger doomig, sondern treten des Öfteren in bester Rotzrock-Manier aufs Gaspedal (´The Devil´s Whip´, ´Bloodzilla´) und - Überraschung! - sorgen mit dezenten True-Metal-Einflüssen für epische Momente (´Heavy Lies The Crown´, ´Mythical Knives´). Niemals aus dem Auge lässt die Band dabei die Songs, Hooks und Gesangmelodien, die Ben Ward mit seiner Reibeisenstimme und reichlich Charme vorzüglich meistert. „Back From The Abyss“ ist für mich nicht nur die beste Genre-Veröffentlichung des Jahres, sondern auch das beste ORANGE GOBLIN-Album.

Autor:
Ronny Bittner

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