Review

Reviews 8.5

OBSCURA

Akróasis

Ausgabe: RH 345

Erhaben muten OBSCURA allein schon wegen ihrer technischen Fähigkeiten an, womit sie auch auf „Akróasis“ nicht hinterm Berg halten, doch so unangenehm piekfein, wie es in der Vergangenheit mitunter der Fall war, kommt die Vorzeigeband des progressiven Death Metal diesmal zu keiner Sekunde daher. Die von vorne bis hinten liebevoll durchstrukturierten Songs gehen den Musikern leicht von der Hand, als würde kein verstiegenes Konzept dahinterstecken, weshalb sie bei allem Kalkül auch ihre Herzen sprechen lassen können. Gänsehaut-Momente (´Ode To The Sun´) stellen sich also in gleichem Maße ein wie Parts zum prosaischen Ausrasten (´The Monist´), so dass das Quartett seinem Vorbild Chuck Schuldiner so nahe kommt wie nie. Hardliner mögen den Schmutz vermissen, doch so zeitlos, wie diese Platte jetzt schon klingt, wird kein Retro-Karton je rappeln.

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