Review

Reviews 8.5

NIGHTRAGE

Descent Into Chaos

Ausgabe: RH 214

(42:49)

Das 2003er Debüt „Sweet Vengeance“ war eines der besten melodischen Death-Metal-Debüts seit Ewigkeiten. Insofern ließ das deutliche Umkrempeln des Line-ups Befürchtungen wach werden: The-Haunted-Drummer Per M. Jensen und Basser Brice Leclercq (jetzt bei Dissection) gehören nicht mehr zur Band, und der beim Erstling für den Clean-Gesang verantwortliche Evergrey-Frontmann Tom S. Englund ist ebenfalls verschwunden. Doch schief gewickelt: Die Ersatzleute Fotis Bernardo (ex-Septic-Flesh) und Henric Carlsson (Cipher System) unterstützen das griechische Gitarrendoppel Gus G./Marios Iliopoulos und Ex-At-The-Gates-Legende Tompa genauso famos und sind mitverantwortlich für eine zwar deutlich aggressivere, aber genauso stimmige Abrissbirne, die von ihrem Wechsel aus schierer Energie und supergeilen Gitarrenleads und -soli lebt.

„Descent Into Chaos“ enthält ausschließlich Hits, ist die vertonte Schnittmenge aus Göteborg-Klassischem und moderneren Tönen, wurde von Patrik J. Sten famos - weil gleichzeitig gebirgsbachklar und bahnhofsnuttendreckig - produziert und zudem mit einem tollen Coverartwork versehen.

Liebe Zielgruppe von At The Gates über Soilwork bis In Flames: Das hier ist eure Scheibe!

Autor:
Boris Kaiser

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