Review

Reviews 8.0

MY DYING BRIDE

As The Flower Withers

Ausgabe: RH 62

MY DYING BRIDE aus England, die nach einer Debüt-EP ("Symphonaire Infernus Et Spera Empyrium") nun ihr erstes vollständiges Album hinlegen, sind die neue Peaceville-Hoffnung. Nachdem Paradise Lost ja bekanntlich zu Music For Nations abwanderten, sollen MY DYING BRIDE die entstandene Lücke füllen und ihren Landsmännern möglichst die Butter vom Brot nehmen. Das wird zwar mit "As The Flower Withers" noch nicht gelingen, denn von der Klasse einer Trendsetter-Band wie Paradise Lost ist das neue Pferd im Peaceville-Stall noch ein gutes Stück entfernt - aber das nötige Potential ist unüberhörbar vorhanden. Wie die frühen Paradise Lost oder Cathedral setzen auch MY DYING BRIDE auf düstere, stark Doom-beeinflußte Sounds, ohne dabei völlig aus dem Death Metal-Bereich zu fallen, und vor orchestralen Passagen schreckt man ebenfalls nicht zurück. Das Resultat ist eine interessante, pechschwarze Scheibe, die nicht nur potentielle Selbstmordkandidaten ansprechen dürfte. Mir gefällt's jedenfalls, obwohl ich gerne noch ein Weilchen leben würde... (8)

Autor:
Götz Kühnemund

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