Review

Reviews 8.0

MUSTASCH

Sounds Like Hell, Looks Like Heaven

Ausgabe: RH 306

Gain/Cargo (35:07)

In Schweden räumen MUSTASCH Grammys ab, headlinen große Festivals und laufen im Fernsehen, bei uns dagegen haben sie nach wie vor lediglich den Status eines Geheimtipps. Das soll sich mit Album Nummer sieben endlich ändern, und dafür hat Mastermind Ralf Gyllenhammar die Produktion erstmals persönlich in die Hand genommen. Zusammen mit Mischer Stefan Glaumann (u.a. Rammstein) hat er einen enorm druckvollen Sound kreiert, der trotz seiner schieren Gewalt natürlich klingt und einen förmlich anspringt - eine wichtige Voraussetzung für den packenden Power-Rock des Quartetts, der nicht zuletzt wegen der Weltklasse-Vocals an eine Vollgas-Version von The Cult erinnert. Der neue Schlagzeuger Jejo passt wie die Faust aufs Auge und schlägt wuchtig auf große Toms, wo andere mit der Snare scheppern – sein Drumming hat ganz dicke Eier! Das gilt auch für Ralfs Riffs, die unabhängig vom Tempo mächtiges Doom-Flair versprühen; einige allzu offensichtliche Parallelen zu Megadeth (´Cold Hearted Mother´) bzw. Metallica (´Dead Again´) seien ihm verziehen.

In Schweden ist „Sounds Like Hell, Looks Like Heaven“ bereits mit Gold ausgezeichnet worden, nun wollen Perlen wie der treibende Ohrwurm ´The Challenger´, der dramatisch aufgebaute Nackenbrecher ´Never Too Late´ oder die auch textlich großartige Abfuhr ´I Don´t Hate You´ von euch entdeckt werden!

Autor:
Marcus Schleutermann

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