Review

Reviews 8.5

MOTORJESUS

Deathrider

Ausgabe: RH 228

(52:36)

Das zweite Album der Shitheadz überrascht auf ganzer Linie. Nicht nur, weil es unter einem anderen Bandnamen erscheint, sondern vor allem deshalb, weil die Band auf „Deathrider“ unerwartet zornig durch die Landschaft grollt. Zwischen Songs, die man noch am ehesten als logische Weiterentwicklung von „Dirty Pounding Gasoline“ erwartet hätte (´Invisible Man´ oder das arschgeile ´Distortion Sleep´), verblüffen immer wieder heftige Ausbrüche mit schicker Metall-Legierung, die sauber in den originären Bandsound eingebettet wurden (´Legion Of Rock´, ´Hellmachine´, ´Death Hammer Overload´ oder der Mittelteil von ´Distortion Sleep´). Damit hüpfen MOTORJESUS endgültig aus der lästigen Stoner-Schublade, und auch der im Vergleich zum Erstling enorm gestiegene Hymnencharakter der Stücke sowie die vielen (kleinen und großen) Gitarrenharmonien leisten hierzu einen erheblichen Beitrag. Und wie klingt die Chose dann? In etwa wie eine heftig unter Strom gesetzte Mischung aus C.O.C, Trouble und Life After Death in schnell, hart und sehr laut. Mit jugendlichem Elan und angenehmem Pathos. Wobei: Hundertprozentig im neuen Sound angekommen zu sein scheinen die Jungs auch noch nicht - aber wofür gibt´s schließlich das sagenumwobene dritte Album? Eben!

Coole Band!

AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.