Review

Reviews 9.0

MORTAL SIN

Psychology Of Death

Ausgabe: RH 295

NoiseArt/Edel (42:10)

Eine lupenreine Thrash-Kapelle waren MORTAL SIN noch nie; selbst auf dem Debüt „Mayhemic Destruction“ gab es immer wieder Freiräume für klassische Metal-Passagen. „Speed Metal“ nannte man so was damals halt. Und auch auf dem starken 2007er Comeback-Album „An Absence Of Faith“ präsentierte man sich als harte, aber vielseitige Band. Daran hat sich auch im Jahr 2011 nichts geändert - allerdings ist die Grundausrichtung deutlich thrashiger. Der Wandel erinnert mich ein bisschen an die Jungs von Overkill, die mit „Ironbound“ auch einen großen Sprung in Sachen Ruppigkeit und Klasse im Vergleich zu den drei Vorgängerplatten machten.

Drücken wir es anders aus: MORTAL SIN agieren auf „Psychology Of Death“ mit voller Konsequenz. Uptempo-Riffmassaker wie ´Blood Of My Enemies´, ´Down In The Pit´ oder ´Hatred´ sind Thrash in Reinkultur, beim Titeltrack hat sich gar ein Riff eingeschlichen, das fatal an Deaths ´Leprosy´ erinnert. Und dennoch bleibt immer genug für ausufernde und spannende Solo-Parts, überraschende Richtungswechsel und echte Hooks, die im Ohr hängen bleiben. Somit ist „Psychology Of Death“ (auch dank der charakteristischen Vocals von Mat Maurer) eines der besten Thrash-Alben des zu Ende gehenden Jahres.

Autor:
Frank Albrecht

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