Review

Reviews 9.0

MORGOTH

Ungod

Ausgabe: RH 335

Century Media/Universal (46:23)
Die zwei wichtigsten Fragen samt Antworten darauf zuerst: Taugt die neue MORGOTH was? Absolut! Ist Disbelief-Shouter Jagger eine gute Wahl als Ersatz für Marc Grewe? Aber hallo! Mit der Single „God Is Evil“ haben MORGOTH bereits gezeigt, dass auch musikalisch noch mit ihnen zu rechnen ist. Mit „Ungod“ legen sie aber noch eine Schippe drauf. Stilistisch bleiben sich die Sauerländer treu und walzen hauptsächlich im Midtempo, wie man es von „Cursed“ und „Odium“ kennt, und beziehen sich damit natürlich nach wie vor auf die amerikanische Ursuppe aus Death und Massacre. Schöne Leadparts kommen auch nicht zu kurz, und in Kombination mit dem kompakten Songwriting gelingen einige Hits. ´Voice Of Slumber´ ist z.B. so einer. Textzeilen wie „Dark is my soul, black is my soul“ würde auch Tom Warrior nicht gekonnter durchleiden. Dass aber auch der Rest der Band nichts anbrennen lässt, zeigt eindrucksvoll der über sechs Minuten lange und rein instrumentale Titeltrack, der zu keiner Sekunde Langeweile aufkommen lässt. Somit kann man MORGOTH zu einem wirklich starken Comeback-Album gratulieren.

Autor:
Sebastian Schilling

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