Review

Reviews 7.0

MONSTER MAGNET

Mastermind

Ausgabe: RH 282

Die-hard-MONSTER MAGNET-Fans werden sich freuen, aber auch mit „Mastermind“ werden David Wyndorf & Co. nicht die Plattenkäufer zurückgewinnen, die „Powertrip“ zu einem Sensationserfolg machten und der Band in den folgenden Jahren nach und nach den Rücken kehrten. Eigentlich setzt die Scheibe genau beim Vorgänger „4-Way Diablo“ an, mit ein bisschen mehr „space“ und noch etwas weniger „lord“, also noch einen kleinen Schritt weiter zurück in die Zeiten von „Superjudge“ oder „Dopes To Infinity“. Aber genau wie „4-Way Diablo“ mangelt es „Mastermind“ letztendlich an wirklich zwingenden, auf den Punkt gerockten Songs oder dem vertonten LSD der frühen Alben. Man kann sich diese Platte durchaus schönhören. Nach drei, vier Durchgängen findet sich immer weniger Anlass zur direkten Kritik. Aber auf der anderen Seite animiert sie auch nicht gerade dazu, mit einem kernigen „Space lord motherfucker!“ auf den Lippen in der Fußgängerzone für Verwirrung zu sorgen. Just another MONSTER MAGNET record.

Autor:
Andreas Himmelstein

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