Review

Reviews 6.5
Black Metal

MISOTHEIST

Misotheist

Label: Terratur Possessions/Ván
Dauer: 33:24
Ausgabe: RH 380

Drei Songs mit einer Länge im zweistelligen Minutenbereich, verhallter Sound und Monotonie als Methode: MISOTHEIST fügen sich nahtlos ins exzentrische Szenegeschehen ihrer Heimatstadt Trondheim ein, ohne vom Start weg zu den Platzhirschen des sogenannten Nidrosian Black Metal aufzusteigen. Das selbstbetitelte Debüt der Norweger poltert trotz gezielt gesetzter Breaks und schleppender Passagen über weite Strecken zu undifferenziert vor sich hin, obwohl man sich gut vorstellen kann, welche Sogwirkung das Material bei einem Konzert entfalten dürfte. In letzter Konsequenz fehlt es der Band an mehr erhebenden Melodien wie in ihrem vorläufigen Gesellenstück ´Beast And Soil´, das die Dramatik des Postrock gekonnt mit der reinen schwarzen Lehre verschränkt.

Autor:
Andreas Schiffmann
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