Review

Reviews 9.0

MICHAEL MONROE

Horns And Halos

Ausgabe: RH 316

Spinefarm/Universal (36:31)

Wahnsinn! Auch nach über 30 Jahren im Musikbusiness schafft es MICHAEL MONROE immer noch, mitreißende Tritte in den Allerwertesten mit einer Energie zu versenken, die manchem Jungspund auch nach einem Trainingslager unter Quälix Magath nicht mal mit einem Bruchteil der Power gelingen würden. Der bemerkenswerteste Unterschied im Vergleich zum nicht minder grandiosen Vorgänger „Sensory Overdrive“ ist sicherlich Neuzugang Dregen (Backyard Babies, ex-The-Hellacopters) an der Gitarre, der Ginger (The Wildhearts) ersetzt, den Songs von „Horns And Halos“ noch mal eine extra Portion Rotz verpasst und gleich beim Opener ´TNT Diet´ verdeutlicht, wie unvergesslich die Backyard Babies hätten werden können, wenn diese die räudige Pace ihres Klassikers „Total 13“ gehalten hätten. Beim Titeltrack und noch offensichtlicher bei ´Soul Surrender´ huldigen MICHAEL MONROE, die zur Zeit sicherlich mehr eine Band als das Soloprojekt des Ex-Hanoi-Rocks-Sänger sind, mit Ska-Einflüssen einmal mehr The Clash und dem Punk der Siebziger. Und mit zunehmender Spieldauer zeigt sich immer deutlicher, dass „Horns And Halos“ die perfekte Symbiose aus dem jeweils Besten der späten Hanoi Rocks und den frühen Backyard Babies sowie eine absolute Pflichtveranstaltung für alle Sleaze- und Rotz-Rocker ist. Hoch die Tassen!

Autor:
Andreas Himmelstein

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