Review

Reviews 8.5

MASTODON

Call Of The Mastodon

Ausgabe: RH 226

(28:19)

2006, das ist so sicher wie mein Antivirenprogramm, wird das Jahr des ganz großen Durchbruchs von MASTODON sein. Seit Pantera gab es keine derart heftige Band mehr, die die Verantwortlichen eines Majorlabels derart in ihren Bann gezogen hat. Nun, herzlichen Glückwunsch, Warner Music!

Bevor uns die Truppe jedoch mit ihrem neuen Longplayer hingebungsvoll abknien lässt, schüttet sie ihre frühesten und bis dato kaum erhältlichen Wutklumpen im funkelnagelneuen Soundgewand über uns aus. Und diese neun Bomben explodieren überwiegend brutaler, abgefahrener und hasserfüllter als das vorzügliche 2004er Album „Leviathan“. Die Marschrichtung war allerdings bereits in der Frühphase klar: Man suhlt sich zwischen Progressivem der Marke Rush und The Mars Volta, Straightfutter wie Helmet, Beklopptem aus dem Hause Melvins, Voivod-Innovations-Thrash, Krach von Today Is The Day und ehrwürdigem Hardrock der Thin-Lizzy-Machart.

Vorzüglich!

Autor:
Wolf-Rüdiger Mühlmann

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