Review

Reviews 4.0

MANOS

At Mania Of Death

Ausgabe: RH 130

MANOS sind ein zweischneidiges Schwert. Als witzige Live-Band verstehen es die Sachsen-Anhaltiner nicht nur in kleinen Clubs, sondern auch auf großen Happenings, das Publikum mit einer augenzwinkernden Metal-Parodie zu begeistern. Ihr komödiantisches Talent unterstrich die lustige Truppe auch mit den zwei Minis "La Bumm - Die Fette" und "Weihnachtsfieber", auf denen alle möglichen Klischees ordentlich durch den Kakao gezogen wurden und die deswegen einfach Kult sind. Doch auf dem neusten Machwerk "At Mania Of Death" (ich frage mich, ob der Titel ein Joke oder eine Hommage an längst vergangene Zeiten sein soll) scheinen es die Burschen wie schon auf ihrem Debüt richtig ernst zu meinen, denn statt gutgemachter Verarsche gibt's eine Mischung aus bangkompatiblen Mosh-Parts der Achtziger und grauenvollen Grind-Attacken. Nach unten abgerundet wird die etwas wahllos zusammengeschusterte Zitatsammlung durch einen schrecklich hölzernen Gitarrensound und Gurgel-Vocals, die ziemlich antiquiert und farblos klingen und nur selten zum Rest der Mucke passen. Vielleicht soll die Scheibe ja auch ein Gag sein, und ich verstehe ihn nur nicht? Mag sein, auf jeden Fall würde ich für dieses halbgare Geschrattel kein Geld ausgeben. Da kaufe ich mir lieber 'ne Kiste Bier, lade mir ein paar Kumpels ein und lege altes Vinyl von S.O.D., Anthrax & Co. auf (zur Freude deines berühmten Vermieters.. - Red.). Prost!

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