Review

Reviews 8.5

MAGELLAN

Impending Ascension

Ausgabe: RH 76

Schon das Debüt "Hour Of Restoration" von MAGELLAN ließ aufhorchen. Das amerikanische Trio scheint musikalisch irgendwann in denSiebzigern stehengeblieben zu sein, was zahlreiche Zitate und Einflüsse von Combos wie Yes, Genesis, Kansas, aber auch Pomp-Rockern wie Asia belegen. Das ist zwar immer offensichtlich, dennoch präsentiert sich "Impending Ascension" noch um einiges vielfältiger als der Erstling. Bei den ersten beiden Nummern kann dies unter Umständen allerdings auch zu heilloser Verwirrung führen, da alles zerfahren wirkt und der eigentliche Song in einem Meer von Ideen, Breaks und Passagen, die willkürlich aneinandergereiht scheinen, unterzugehen droht. Erst bei 'Songsmith' und noch stärker bei 'Virtual Reality' lässt sich so etwas wie eine klare Linie ausmachen. 'No Time For Words' kommt titelgemäß ohne Gesang aus, während es bei 'Storms And Mutiny' und 'Under The Wire' nochmals richtig bombastisch und spannend zur Sache geht. Fazit: Etwas weniger wäre an manchen Stellen wirklich mehr gewesen. So klingt letztendlich alles etwas überladen, was die Annäherung an dieses ansonsten rundum gelungene Werk für Unbedarfte nicht gerade leicht macht. Die-hard-Progressive-Freaks jedoch können bzw. sollten auf alle Fälle zuschlagen.

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