Review

Reviews 7.5

MACABRE

Unabomber

Ausgabe: RH 156

Die kränkste Band neben Pungent Stench ist zurück! Zumindest präsentieren MACABRE vorerst drei neue Songs ('Unabomber', 'The Brain' und 'Ambassador Hotel'), die zusammen mit je zwei Nummern der schwer erhältlichen Frühwerke „Gloom" ('89) und „Grim Reality" ('86) auf ein Spielzeit-mäßig durchschnittliches Mini-CD-Format gestreckt wurden. Selbst auf die Gefahr hin, von Black Sabbath-Fans gesteinigt zu werden, muss ich zumindest dem für MACABRE-Verhältnisse leichtverdaulichen Titelsong und der Dahmer-Hymne 'The Brain' überraschende Ähnlichkeiten mit der Frühphase der Birminghamer Denkmäler bescheinigen. Das bezieht sich natürlich nicht auf den absolut irren Gesang von Corporate Death, der im positivsten Sinne stimmlich schizophren ist. Der Gute grunzt, keift und röchelt, als hinge sein Leben davon ab. Trotz aller Einzigartigkeit wird „Unabomber" wohl nur für „makabre" Fanatiker interessant sein, „Normalverbraucher" sollten auf die beiden geplanten Longplayer „Dahmer" (was sonst?) und „Murder Metal" warten.

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