Review

Reviews 5.0
Folk Metal Heavy Metal

LOST IN GREY

The Waste Land

Label: Reaper/Soulfood
Dauer: 51:57
Ausgabe: RH 380

Wie viele Symphonic-Metal-Scheiben, die nach den immer gleichen Mustern gestrickt werden, sollen eigentlich noch auf die Menschheit losgelassen werden? Die Finnen von LOST IN GREY bedienen sich der gängigen Stilmittel wie weiblicher Operngesang, der sich mit männlichen Growls die Klinke in die Hand gibt, und kippen eine satte Portion zuckersüßen Keyboard-Kleister drüber. Der Originalitätsgrad von „The Waste Land“ tendiert also quasi gen null. Zusätzlich wird die Musik mit Wald-und-Wiesen-Folklore, einem lyrischen Konzept und großen Chören überladen. Die Metal-Instrumentierung spielt dementsprechend nur eine untergeordnete Rolle, weshalb selbst mit Doublebass oder Blastbeat unterlegte Passagen an Heaviness einbüßen. Im Vergleich zu manch anderer Genre-Platte sind immerhin die Kompositionen und die Performance der Musiker solide. Mehr aber auch nicht, weshalb man weit davon entfernt ist, am Thron von Nightwish zu kratzen.

Autor:
Ronny Bittner

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