Review

Reviews 7.0

LIV KRISTINE

Deus Ex Machina

Ausgabe: RH 131

Um es gleich vorwegzunehmen: Das Solo-Album der Theatre Of Tragedy-Sängerin ist sicher nicht die definitive Scheibe für beinharte Metaller, sondern eher was für verträumte Naturen, denn die Frontfrau der Gothic-Heimer wandelt mit "Deus Ex Machina'' auf sehr ruhigen musikalischen Pfaden. Ihre CD bietet bis auf wenige Ausnahmen gut gemachte, atmosphärische Popmusik, die manchmal nach Enya auf dem Depeche Mode-Trip klingt. Die Songs stammen aber nicht aus der Feder der Künstlerin, sondern wurden von Soundtrack-Schmied Günther Illi geschrieben, der einen netten und modernen Klangteppich um die schöne Stimme der Blondine wob und mit '3 Am' (das als Single ausgekoppelte Duett mit Paradise Losts Nick Holmes), 'Waves Of Green' oder 'Portrait: Ei Tulle Med Oyne Bla' einige sehr schmucke Liedchen verzapft hat. Der erste Alleingang von LIV KRISTINE geht also voll in Ordnung, nicht weil die Scheibe neue Maßstäbe setzen kann (da sind z.B. die CDs von Loreena McKennit um Längen besser und eigenständiger), sondern weil die Norwegerin zeigt, daß sie zu mehr in der Lage ist, als nur schmückendes Beiwerk bei den skandinavischen Gruft-Deathern zu sein.

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