Review

Reviews 8.5

LIK

Carnage

Ausgabe: RH 372

Metal Blade/Sony (36:48)
Ein guter Monat für alle Schweden-Death-Fans: Neben der neuen, geilen Sentient-Horror-EP und dem Demonical-Kracher setzt mit LIK („Leiche“) noch eine weitere Schwedentod-Band eine Duftmarke. Nachdem das Debüt „Mass Funeral Evocation“ noch auf dem kleinen Underground-Label War Anthem erschien, haben sich nun Metal Blade die Veröffentlichungsrechte an der talentierten Band aus Stockholm gesichert. Das von Ex-Darkane-Sänger Lawrence Mackrory im Dug Out Studio in Uppsala kongenial produzierte „Carnage“ (welch passender Titel...) atmet den Geist der alten schwedischen Helden Carnage und Nihilist, kommt aber wie schon das Debüt überraschend frisch und dynamisch rüber. LIK verwenden keineswegs abgehangene Riffs, sondern suchen immer wieder nach neuen Wegen, ihre Death-Metal-Kunst zeitgemäß an den Mann respektive die Frau zu bringen. Selbst die Dismember-Verbeugung ´Dr. Duschanka´ kommt dank der originellen, melodischen Soli belebend rüber. Aber auch die restlichen Songs sind allesamt hervorragend arrangiert und schrauben einem mit häufig eingestreuten D-Beat-Passagen (´Left To Die´) die Rübe vom Kopf. Rasend schnell auf der Überholspur fahren geht aber auch, und so sorgen LIK mit Krachern wie ´To Kill´ oder dem genialen ´Cannibalistic Infancy´ für flächendeckende Zerstörung. Was für ein Brett!

Autor:
Patrick Schmidt

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