Review

Reviews 8.0

LEGION OF THE DAMNED

Descent Into Chaos

Ausgabe: RH 284

Die wichtigste Neuerung gleich zu Beginn: LEGION OF THE DAMNED haben den Produzenten gewechselt. Nach vier Alben unter der Leitung von Andy Classen vertraute „Europas Antwort auf Slayer“ erstmals auf die Dienste von Hypocrisy-Mastermind Peter Tägtgren, der aus den Holländern dann auch die paar Prozent mehr rausgekitzelt hat, die nötig sind, um Kreator, Sodom & Co. auf dem Thrash-Olymp endgültig Gesellschaft zu leisten. Musikalisch setzt sich auf „Descent Into Chaos“ indes die Entwicklung fort, die sich schon auf dem letzten Longplayer „Cult Of The Dead“ andeutete. Neben schnellen Abrissbirnen wie ´War Is In My Blood´, ´Holy Blood, Holy War´ oder ´Repossessed´, bei denen das Kleeblatt das Gaspedal häufig bis zum Anschlag durchtritt, setzen die Oranjes um Frontgurgler Maurice Swinkels verstärkt auf Midtempo-Material (´Shrapnel Rain´, ´Lord Of The Flies´, ´The Hand Of Darkness´). Für das nötige Maß an Abwechslung wäre also gesorgt, wozu auch die Prise Death Metal beiträgt, die schon immer ein wichtiger Bestandteil des LOTD-Sounds war. Klasse!

Autor:
Buffo Schnädelbach

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