Review

Reviews 8.0

LAZARUS A.D.

Black Rivers Flow

Ausgabe: RH 285

Metal Blade/Sony (42:04)

Nein. Nein. Neeeeiiiinnnn! Das darf doch nicht wahr sein! Da haben LAZARUS A.D. vor gut zwei Jahren mit „The Onslaught“ die verfickt noch mal geilste Old-School/Bay-Area/US-Thrash-Scheibe seit Ewigkeiten abgeliefert, scherten sich einen Dreck um irgendwelche Trends und bretterten einfach frei von der Leber weg nach vorne los - und jetzt wollen sie auf einmal modern klingen? Ich pack das nicht, ich kann diese Platte echt nicht hören...

Okay, nach einer Woche Behandlung auf der Intensivstation und zahlreichen Beruhigungsmitteln und Aufbaupräparaten wage ich doch noch mal einen Versuch. Und noch einen. Und zwei weitere. Na, schau: geht ja doch! Okay, das hat jetzt oftmals mehr mit Machine Head zu tun als mit Vio-lence, aber hey: Die Riffs machen dir immer noch so viel Feuer im Hintern, dass du Marshmellows darin grillen könntest. Und sind ´The Strong Prevail´ oder ´Through Your Eyes´ nicht eigentlich auch voll retro? Im Prinzip könnte man sich sogar für den Megadeth-Vibe von ´Light A City (Up In Smoke)´ begeistern. Eventuell auch für die vielen melodischen Vocals. Ach, eigentlich ist „Black Rivers Flow“ schon ein ganz geiles Thrash-Brett. Da will ich dann auch gar nicht geizig sein und acht Punkte springen lassen - wenn auch immer noch mit einer kleinen Träne im Knopfloch.

Autor:
Frank Albrecht

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