Review

Reviews 8.0

KROKUS

Hoodoo

Ausgabe: RH 274

KROKUS in Originalbesetzung - mit Chris von Rohr und Fernando von Arb! In der Schweiz ist das eine größere Sensation als Käse ohne Löcher, und auch im Rest Europas wird das erneute Aufeinandertreffen der fünf Musiker, die 1982 den Klassiker „One Vice At A Time“ einspielten, zumindest freudig zur Notiz genommen. Das erste Produkt dieser Reunion nennt sich „Hoodoo“ und kann locker mit den letzten beiden AC/DC-Werken mithalten, denen es auch produktionstechnisch sehr ähnelt. Schön erdiger Riffrock mit Reibeisenstimme und viel typischem KROKUS-Groove, der mal etwas bluesiger, mal etwas aggressiver verpackt ist. Wie bei AC/DC fährt der Rhythmus sofort in die Beine, die eine Dreiviertelstunde lang automatisch mitstampfen. Nicht jeder Song ist ein Geniestreich - aber die meisten hätten auch auf den alten KROKUS-Klassikern eine passable Figur gemacht. ´Hoodoo Woman´, ´Ride Into The Sun´ und ´Drive It In´ sind meine Favoriten und Anspieltipps.

Eine Frage aber noch zum Schluss: Wie um Himmels willen kann man im Jahre 2010 ´Born To Be Wild´ covern? Ein öderes Zugeständnis an den Schweizer Hausfrauenmarkt kann es ja gar nicht geben.

Autor:
Götz Kühnemund

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